
KURS B
PECS – eine Methode zum Kommunikationsaufbau
Kommunikatives Verhalten zu fördern ist eine besondere Herausforderung bei Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung. PECS (Picture Exchange Communication System) ist eine Kommunikationsmethode, die für Menschen mit Autismus entwickelt wurde, die keine oder wenig Lautsprache verwenden. Elemente aus PECS sind auch für den Kommunikationsaufbau bei Personen mit kognitiven oder anderen Beeinträchtigungen geeignet.
PECS baut auf den spontanen Austausch von Bildkarten auf. Die unterstützt kommunizierende Person lernt, ihre Bedürfnisse (und später ihr Befinden, ihr Wissen) durch das Geben von Bildkarten dem Gegenüber mitzuteilen.
PECS wurde für Pädagogen, Therapeuten, Betreuer und Angehörige entwickelt und wird in unterschiedlichen Lebenskontexten (Zuhause, Schule, Ferien ...) und Lebenssituationen verwendet.
Im Kurs wird gezeigt, wie an der Stiftung Kind und Autismus mit PECS gearbeitet, Bedürfnisse zur Kommunikation geweckt, PECS aufgebaut und im Tagesablauf integriert wird.
In Kooperation mit der Stiftung Kind & Autismus
Vorkenntnisse: Modul 1
Anzahl Teilnehmende: max. 20
Dauer: 1 Tag
Kosten: 280.—
Ort: Zug
Nr. K B 12
Daten: 8. Juni 2012
Leitung: Charlotte Wandeler
Anmeldeschluss: 26. April 12