
MODUL 4
Von der unterstützten Interaktion zur UK
In diesem Modul geht es um zwei verschiedene Personengruppen, deren gemeinsames Merkmal es ist, dass sie über individuelle Ausdrucksformen verfügen, die präintentional und noch nicht symbolisch sind: Menschen mit schweren (kognitiven) Entwicklungsbeeinträchtigungen und kleine, von Behinderung bedrohte Kinder, die am Anfang der Kommunikationsentwicklung stehen. Wie wir als Bezugspersonen den Dialog mit ihnen gestalten und sie (vielleicht) in die Welt der Symbole und der sprachlichen Kommunikation einführen können, ist Inhalt dieses Moduls. Wir setzen uns deshalb mit drei Aspekten vertieft auseinander. Erstens beschäftigen wir uns mit unserer Rolle als Bezugsperson, die Entwicklungsprozesse in der Interaktion /Kommunikation initiiert, begleitet und unterstützt. Zweitens versuchen wir, die vorhandenen Kompetenzen differenziert zu erfassen. Dazu benutzen wir eine Checkliste kommunikativer Fähigkeiten. Und drittens geht es um den entwicklungsangemessenen Einsatz von Methoden und Mitteln der Unterstützten Kommunikation – vom Verwenden von Signalgegenständen in strukturierten Handlungsabläufen bis hin zum Einsatz von Kommunikationsbüchern zum Erzählen von Erlebnissen.
Vorkenntnisse: Modul 1, Modul 7 empfohlen
Ergänzender Vertiefungskurs: KA, KB, KC
Anzahl Teilnehmende: max. 20
Dauer: 2 Tage
Kosten: 530.—
Ort: Zug
Nr. M 4.1 12
Daten: 14./15. Juni 12
Leitung: Gabriela Antener
Anmeldeschluss: 10. Mai 12
Nr. M 4.2 12
Daten: 11./12. Oktober 12
Leitung: Gabriela Antener
Anmeldeschluss: 30. Aug. 12